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Suppe und Käse – Ein Dream-Team zu jeder Jahreszeit

Suppe und Käse

Suppen und Käse haben vieles gemeinsam: Beide sind gesund, lecker, nahrhaft, schnell zubereitet – und schmecken zu jeder Jahreszeit. Suppe und Käse in Kombination ist das absolute Highlight… Warum Suppe so gesund ist und warum sie auch im Sommer schmeckt – das verraten wir hier. Dazu Gesundheits-Tipps und 6 Rezepte für ein Leben mit der Suppe.

Eine heiße, deftige Suppe an einem kalten Tag im Herbst oder Winter. Eine leichte, frische Suppe im Frühling oder Sommer. Es lässt sich nicht leugnen: Ich liebe Suppen! Sie wärmen von innen, sie sind eine kühle Erfrischung, sie lassen sich als Vorspeise servieren oder als Hauptgang. Mit einer Suppe tankt unser Körper Energie, Suppen geben uns Kraft und stärken das Immunsystem. Dabei lassen sie sich einfach zubereiten. Und mit das Beste an einer Suppe: Sie lässt sich sehr unkompliziert variieren. Ideal, wenn sich Allesesser, Veganer und Vegetarier gemeinsam ans Suppelöffeln machen.

Seit wann gibt es Suppen?

Jahrhundertlang war der Ruf der Suppe schlecht. Suppen galten als eher minderwertige Mahlzeit, denn Suppe und Käse war früher eher noch keine Kombination: Suppe war ein Armeleute-Essen. Nur etwas zur Resteverwertung. Was an der Geschichte der Suppe liegt. Das Wort ‚Suppe‘ geht auf das westgermanische ‚supp‘ zurück, es bedeutete ‚eingebrocktes Brot‘ oder stand für eine breiige Speise. Die Ursprünge der Suppe reichen bis in die Steinzeit zurück als die Menschen breiartige Speisen in wasserfesten Kochsäcken zubereiten und verzehrten. Im Laufe der Zeit spielte die Suppe in der Ernährung der Menschen unterschiedliche Rollen: als Nahrungsmittel der Armen, als Frühstücksspeise, als Auftakt zu großen Menüs, als Mahlzeit für Kranke. 

Im Mittelalter gab es dicke Getreidesuppen als warmes Frühstück. In der Renaissance aßen die Menschen auf dem Land einfache Suppengerichte wie Erbsbrei oder zu Festtagen Brühe mit Gemüse und Ei. Bei den Reichen entwickelten sich feinere Suppenversionen, etwa Fleischbrühe mit Spargel. Ende des 18. Jahrhunderts gab es in England Eintöpfe für Soldaten, Bettler und Arbeitslose. Im 19. Jahrhundert erlebte die Suppe in der französischen Küche einen Aufstieg als raffinierter Bestandteil opulenter Menüs. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Suppe: die Erfindung der Instantsuppe im 19. Jahrhundert, das berühmteste Produkt war der Maggi-Brühwürfel.

Kein Wunder, dass Suppen auch heutzutage noch immer kein super Image haben. Nicht zuletzt weil manch einer von uns sie mit schlechten Kindheitserinnerungen verbindet. Wer die Suppe nicht aß, dem drohte ein Ende wie in der Geschichte vom Suppen-Kaspar. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Suppeessen ist heute absolut angesagt und hip. Aus den USA stammt der Trend der ‚soup bars‘, in denen sich alles nur um das Gericht zum Löffeln dreht, wir haben uns kreative Inspirationen in fernen Ländern geholt und Suppen kommen nicht mehr farblos und langweilig daher, sondern kreativ, bunt, und voller Geschmack.

Sind Suppen gesund?

Eine Suppe, das ist heute eine ideale Mahlzeit. Aber warum eigentlich? Hier kommen 9 gute Gründe für die Suppe:

1. Immunsystem stärken

Eine selbst gekochte Suppe aus naturbelassenen, frischen Zutaten liefert wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Suppen auf Gemüsebasis sind ein echter Gesundheitsbooster. Abgesehen von den guten Dingen in Gemüse gilt das auch für Zutaten wie Hühner- oder Rinderknochen. Denn beim langen Kochen lösen sich ihre Nährstoffe, darunter L-Glutamin. Diese Aminosäure hilft, Entzündungen an der Darmschleimhaut zu lindern. Ist die Darmschleimhaut dicht, dann funktioniert auch unsere Körperabwehr besser.

2. Verdauung stärken

Suppen sind sehr bekömmlich. Gekochte und pürierte Nahrung verdauen wir besser als Rohkost. Der Grund: Einige Nährstoffe nimmt der Körper besser in erhitzter oder gekochter Form auf. Gekochte Karotten etwa liefern mehr resorbierbares Beta-Carotin als rohe Möhren. Außerdem enthält Gemüse viele Ballaststoffe, die unsere Verdauung ankurbeln.

3. Suppe entgiftet

Suppen unterstützen unseren Körper dabei, Giftstoffe schneller abzutransportieren. Vor allem reine Gemüsesuppen eignen sich sehr gut zum Entgiften. Und: Suppen sind eine gute Idee, um mehr grünes Blattgemüse in den Speiseplan zu integrieren. Das darin enthaltene Chlorophyll hat eine entgiftende Wirkung. Da in Gemüse viele basische Mineralstoffe enthalten sind, wird der Körper durch eine Suppen-Diät entschlackt und ein eventuell gestörtes Säure-Basen Gleichgewicht wiederhergestellt.

4. Saisonal und regional

Suppen tun nicht nur unserem Körper gut – sondern auch der Umwelt. Mit Zutaten der Saison gekocht, ernährst du dich automatisch frischer und gesünder. Und wenn du dich saisonal ernährst, profitiert auch die Umwelt. Saisonales Gemüse aus der Region gibt es unverpackt auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger. Das spart lange Transportwege und unterstützt die Landwirte in deiner Umgebung.

5. Suppen machen schlank

Vor dem Hauptgericht eine Portion Gemüsesuppe zu essen, das zügelt den Appetit. Die Hauptmahlzeit fällt automatisch kleiner aus. Ein weiterer Vorteil beim Abnehmen: Eine heiße Suppe löffeln, das dauert einfach länger. So wirst du schneller satt. Und ganz allgemein: Im Durchschnitt ist der Fettgehalt von Suppen bezogen auf eine Mahlzeit so gering, dass kaum ein anderes Gericht mithalten kann. 

6. Suppen machen fit

Suppen sind ein ideales Gericht für Sportler. Denn der Nährwert der Suppe lässt sich individualisieren: Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen liefern jede Menge Proteine. Mit Reis, Nudeln und Kartoffeln steigt der Gehalt an Kohlehydraten. Eine Gemüsebrühe ist eine tolle Alternative zu isotonischen Getränken. Käse wie RÜCKER Friesischer Hirtenkäse oder Vega Lecker Salatwürfel bringen zusätzliches Protein und machen eine Hauptmahlzeit draus.

7. Suppe ist unkompliziert

Im stressigen Berufsalltag gesund essen, das fällt vielen von uns schwer. Suppen sind ideal das zu ändern. Abends Suppe kochen, am nächsten Morgen in ein Glas mit Schraubverschluss oder in eine Thermoskanne füllen. Schon ist die Suppe büro- und reisetauglich.

8. Suppe reduziert Stress

Durch langsames, bewusstes Löffeln schlingt man nicht schnell hinunter. Das entschleunigte Esstempo baut Stress ab. 

9. Suppe passt immer

Ernährungswissenschaftler empfehlen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Dazu passt die Suppe perfekt: Je nach Zutaten und Portionsgröße ist sie eine tolle Zwischenmahlzeit, aber auch ein ideales Hauptgericht. 

Wie bereite ich eine Suppe zu?

Küstenbauernsahne zur Käsesuppe geben

Das Aroma einer hausgemachten Suppe ist verlockend. Viele lassen aber vom angeblich großen Aufwand abschrecken. Stimmt jedoch nicht! Eine köstliche Suppe zubereiten, das klappt auch mit wenig Zeit und Aufwand. Hier kommen meine besten Tipps und Rezepte für Suppen zu jeder Jahreszeit.

Echte Suppenkasper wissen: Die beste Basis für eine gute Suppe sind selbst zubereitete Brühen oder Fonds. Einen großen Topf, frisches Wurzelgemüse, Zwiebeln, Lauch, eine Handvoll Gewürze – mehr braucht es nicht. Gemüsefans garen Kürbis, Sellerie oder Süßkartoffeln im heißen Fond. Auch Möhre, Lauch oder Pastinake passen perfekt. Mit einem Standmixer oder Pürierstab wird aus gekochtem Gemüse auch ohne Crème fraîche oder Sahne ein köstliches Cremesüppchen. Allesesser bereiten aus frischem Suppenhuhn eine Hühnerbrühe, aus Beinscheiben oder Markknochen wird eine klassische Rindfleischbouillon — natürlich alles von Tieren aus nachhaltiger Aufzucht. 

Klar, was am Ende im Suppentopf landet, das entscheiden allein dein Geschmack und deine Experimentierfreude. Generell aber gilt: Frische, saisonale Produkte aus der Region verwenden. Der große Vorteil: Wer sein Süppchen selbst kocht, der kann absolut sicher sein, dass sich keine gehärteten Fette, Zucker, Aromastoffe oder Glutamat darin befinden. Außerdem: Eine Brühe lässt sich hervorragend in großen Mengen vorbereiten. Den Überschuss einfach kochend in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen, so hält sich die Brühe im Kühlschrank gut eine Woche, in einem Gefrierbeutel im Eisfach sogar bis zu acht Wochen.

Das wohl stärkste Argument für Suppe: Sie schmeckt immer. Denn Suppen sind ein Ganz-Jahres-Gericht.

Welche Suppen isst man im Sommer?

Kalte Sommersuppen liefern genau das, was der Körper braucht, wenn die Temperatur hoch ist und der Appetit niedrig: Flüssigkeit, Kalorien und Frische. Leichte Sommersuppen machen satt und belasten deinen Kreislauf beim Verdauen an warmen Tagen nicht zusätzlich. Eine der coolsten Varianten ist die geeiste Gemüsesuppe Gazpacho aus Spanien. Allerdings muss der Körper eine eiskalte Suppe beim Verdauen erst auf Körpertemperatur bringen, was deinen Kreislauf zusätzlich belasten kann. Besser ist eine warme Suppe, eine Tomatensuppe, etwa mit Vega Lecker.

Wenig belastend für den Körper und auch im Sommer ein Genuss ist eine lauwarme Suppe wie die italienische Gemüsesuppe Minestrone. Für euch habe ich eine norddeutsche Variante entwickelt: Eine vegetarische Gemüsesuppe mit heimischem Gemüse und als Krönung Käse-Chips aus kräftigem Alter Schwede. Im Handumdrehen gezaubert und auf jeden Fall lecker. Geröstetes Graubrot schmeckt sehr gut zu dieser vegetarischen Gemüsesuppe. Veganer lassen die Käsechips weg, Allesesser servieren Wiener Würstchen zur Suppe.

Suppe im Herbst

Werden die Tage wieder kühler und die Nächte länger, wärmt eine dampfend heiße Suppe oder ein herzhafter Eintopf besser als jede Wolldecke. Gerade in den dunklen, kalten Wochen und Monaten des Jahres ist nicht nur Bewegung wichtig, sondern auch das richtige Essen. Der Körper braucht Energie, um Kälte und Krankheiten zu trotzen. Die Seele braucht Essen, das die Stimmung hebt – und damit automatisch die Abwehrkräfte stärkt.

Meine 3 Top-Tipps für den Herbst:
Kichererbsensuppe mit Spinat und Hirtenkäse – die kleinen Hülsenfrüchte sind super lecker und extrem gesund. Diese Suppe kann man auch prima vegan kochen, sodass alle sie essen können. 

Käse-Lauch-Suppe mit Blätterteig-Käsestangen ist Soulfood in Suppenform. Für eine vegetarische Variante der Käse-Lauch-Suppe das Hackfleisch einfach weglassen oder in einem extra Topf anbraten und die Suppe aufteilen.

Biersuppe ist eines der ältesten Gerichte der europäischen, speziell der deutschen Küche. Heutzutage ist die Biersuppe ein fast vergessenes Gericht. Was ich sehr schade finden. Manche Traditionen muss man schließlich pflegen, auch und vor allem in der Küche. Daher hat die Hamburger Bloggerin KüchenDeern den Suppen-Klassiker für RÜCKER ganz neu interpretiert: Veredelt mit unserer Käsespezialität Alter Schwede wird die Biersuppe zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Suppe im Winter

Hier oben im Norden ist der Winter eine Jahreszeit, die wir ganz besonders lieben. Auf langen Spaziergängen an den Küsten fühlen wir uns der Natur und den Elementen besonders eng verbunden, wir lassen uns ordentlich durchpusten von den typischen steifen Brisen. Dick eingemummelt können uns Wind und Wetter nichts anhaben. Wieder zuhause wollen wir uns aber aufwärmen. Eine dampfende, selbst gekochte Suppe weckt unsere Lebensgeister und wärmt von innen.

Wintersuppen schmecken am besten mit saisonalem Wintergemüse: alle Arten von Kohl, Rüben, Kürbis, Karotten, Pastinaken, rote Beete, Knollensellerie, Stangensellerie. Und natürlich Kartoffeln. 

Unsere Kartoffelsuppe mit Zitronengras punktet gleich dreifach: Sie ist nahrhaft, macht angenehm satt – und sie liefert einen spannenden Mix aus bodenständig und exotisch. 

Käsesuppe Mecklenburger Art ist ein Klassiker der norddeutschen Küche. Deftig und schnell zuzubereiten – ein ideales Essen für die kalte Jahreszeit. Kümmel gibt dem Traditionsgericht das aromatische Extra, naturgereifter Alt-Mecklenburger macht meine Käsesuppe besonders feinrahmig.

Eine ganz besondere Suppe für die Weihnachtszeit: Käsecremesuppe mit Schokoschaum. Die Kombination aus der kräftigen Käsesuppe mit Alt-Mecklenburger und dem süßen Schokoschaum mit Küstenbauernsahne darf man nur in kleinen Schlucken und kleinen Mengen genießen. Dafür garantiere höchsten Genuss!

Als Soul Food und Immunsystem-Booster in Herbst und Winter, als erfrischendes, leichtes Sommergericht – Suppe geht einfach immer! Mit Käse kombiniert ist sie unschlagbar. Am besten selbst zubereitet aus saisonalen, naturbelassenen Zutaten. Das garantiert nicht nur allerfeinsten Geschmack – sondern auch besonders hohe Nährwerte. Kein Wunder also, dass unter uns immer mehr Suppen-Kaspar sind. „Meine Suppe ess‘ ich nicht!“ — diese Zeiten sind vorbei. Zum Glück.

Was ist dein Lieblings-Suppenrezept? Zu welcher Jahres- und Tageszeit schmeckt dir Suppe am besten? Wie bringst du beim gemeinsamen Suppelöffeln unterschiedliche Ernährungstypen unter einen Hut? Ich freue mich darauf von dir zu hören! Per E-Mail, über Facebook oder auf Instagram.

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Insa Rücker

Ich bin Insa Rücker, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit meinem Mann Klaus leite ich die Familienmolkerei Rücker.

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