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Superfood mit Käse: So startest du gesund ins neue Jahr!

Superfood Blaubeeren mit Grillkäse

Gesund ins Jahr starten kann so lecker sein. Denn Superfoods und Käse ergänzen sich fantastisch. Mit Grünkohlsalat und Blaubeerzauber sind gute Vorsätze kein Problem.

Superfood mit Käse: Klingt verheißungsvoll? Ist es auch: Nach Weihnachts-Festschmäusen, vernaschten Süßigkeitenbergen und Lichterglanz rückt das neue Jahr plötzlich in den Blick. Was mag kommen? Was wünsche ich mir? Was wird sich für mich verändern? Was möchte ich vielleicht selbst auch verändern – und was kann ich dafür tun?

Ob man sich nun feste Vorsätze auferlegt oder es bei losen Ideen belässt: Ich mag den Anfangselan, mit dem viele ins Jahr starten – in der Hoffnung, dass er möglichst weit trägt und die Energie nicht gleich verpufft. Gerade weil viele von uns in den vorigen Wochen geschlemmt haben, bietet es sich an, sich zum Jahresstart gesündere Ernährung vorzunehmen. Weniger oder kein Zucker, Fleisch und Fett, dafür mehr Gemüse, Vitamine, Ballaststoffe: auf dass mit einem frischeren Lebensgefühl die angefutterten Kilos purzeln.

Eine steigende Zahl von Menschen widmet inzwischen den Januar zum „Veganuary“ um und verzichtet für den gesamten Monat auf tierische Lebensmittel. Auch ich habe das im vergangenen Jahr ausprobiert und es hat meine Art zu kochen nachhaltig verändert. Zugleich liebe ich aber echten Käse einfach viel zu sehr.

Nun landet, wer sich bewusster und gesünder ernähren möchte, zuletzt immer öfter bei „Superfoods“ – also bei Lebensmitteln, in denen sich gesundheitsfördernde Stoffe ballen. Und Superfoods und Käse harmonieren geschmacklich wiederum oft hervorragend. Ein bisschen kann man sich Superfoods vorstellen wie die Superhelden in den Marvel-Comics, von denen jeder besondere Superkräfte und Fähigkeiten hat. Beim einen ist es ein besonders hoher Kalzium-Gehalt, andere tragen besonders viele Vitamine oder Omega-3-Fettsäuren in sich.

Was sind eigentlich Superfoods?

Grünkohl - das Superfood

Nun sind unter dem Begriff in den vergangenen Jahren häufig exotische Früchte, Beeren, Nüsse und Samen vermarktet worden, die weit entfernt von uns wachsen: Açaí-Beeren aus den Regenwäldern des Amazonas und Goji-Beeren aus China, Chiasamen aus Mexiko oder Zentralamerika, Quinoa aus den Hochgebirgslagen der Anden in Peru oder Bolivien. Die sind dann entsprechend lange unterwegs zu uns – was dem Klima nicht guttut. Zumal es auch heimische „Superfoods“ gibt, die vielleicht sogar im eigenen Garten wachsen.

Grünkohl als heimischer Vieleskönner

Wie wär’s stattdessen mit Grünkohl? Passt perfekt in den Jahresanfang mit seiner klirrenden Kälte. Hat gerade Saison. Die Pflanze stammt ursprünglich zwar aus dem Mittelmeerraum. Um 400 vor Christus wurde er in Griechenland erstmals erwähnt. Auch die alten Römer wussten ihn zu schätzen. In Italien ist die Ur-Variante „Cavolo Nero“, Schwarzkohl, bis heute sehr beliebt. In Deutschland wurde Grünkohl erstmals 1545 von Chronisten erwähnt, die über einen Grünkohlschmaus in Bremen schrieben. Bei uns in Ostfriesland ist er vielleicht das Wintergemüse schlechthin. Und auch ein echtes „Superfood“ – was man vielleicht unterschätzt, wenn man ihn vor allem in der für die Küstenregion typischen deftigen Zubereitung kennt: mit Kochmettwürsten, Pinkel, Kasseler, Schweinebauch oder Schinkenspeckwürfeln.

Superfood Grünkohl Insa Rücker

Dabei ist Grünkohl ein gesundheitsförderlicher Tausendsassa. Er hat kaum Kalorien, ist reich an Ballaststoffen, wertvollen Proteinen, Kalium, stärkt mit viel Kalzium die Knochen. Er enthält ähnlich viel Vitamin C wie etwa Paprika. Weil in ihm auch eine Menge Vitamin A steckt, stärkt er die Sehkaft und schmeichelt der Haut. Und der hohe Anteil an Vitamin E bindet freie Radikale und wirkt frühzeitigem Altern entgegen. Auch Magnesium und Eisen bringt er in großer Menge mit.

Das Großartige ist: Grünkohl schmeckt auch als Superfood mit Käse ganz hervorragend, beispielsweise frisch als Salat in Kombination mit unserem RÜCKER Friesischer Hirtenkäse Der Cremige. Sei es, dass man den krausen Kohl kurz anbrät, den Hirtenkäse vielleicht mit ein paar Tomaten in der Pfanne schmurgeln lässt. Sei es, dass man statt der Tomaten am Ende noch Granatapfelkerne dazugibt: Grünkohl und Käse sind ein Traumpaar.

Spinat – der leuchtend grüne Käseliebhaber

Auch ein anderes Blattgemüse ist ganz vernarrt in Hirtenkäse: Spinat. Der natürliche Energielieferant, der den Comic-Matrosen Popeye in einen bizeps-platzenden Kraftprotz verwandelt hat, ist ebenfalls ein absolutes Superfood. Die grünen, zarten Spinatblätter stecken voller Vitamine und gesunder Nährstoffe. Neben den gesundheitsfördernden Vitaminen C, K und A, enthält das Superfood auch Mangan, Folat, Magnesium und Eisen. 

Und in Kombination mit Hirtenkäse macht sich Spinat fantastisch in einer Lasagne, vielleicht um Lachs ergänzt. Er schmeichelt dem Gaumen in knuspriger Blätterteig-Hülle, gemeinsam mit Hirtenkäse, vielleicht zusätzlich mit Tomaten. Auch mit einer Quiche, knusprig, heiß und frisch aus dem Ofen, mit würzigem Ostsee-Cheddar gebacken, kann man schonmal dahinschmelzen.

Chicorée – das zartbittere, unterschätzte Kellerkind

Wie wäre es ansonsten mit Chicorée? Der zartbittere Geselle ist für zarte Zungen gewöhnungsbedürftig, doch die Bitterstoffe, besonders das Lactucopikrin, machen den Salat so gesund: Sie sollen den Stoffwechsel anregen, das Hirn beleben und sich positiv auf den Blutkreislauf auswirken. Die Powerstoffe bilden sich, wenn Chicorée Licht ausgesetzt ist. Trotzdem wird der Salat im Dunklen herangezogen, denn auch wenn Lactucopikrin & Co. gut für uns sind, wäre ihr Gehalt sonst zu hoch und der Chicorée ungenießbar. Deshalb sollte man ihn nach dem Einkauf dunkel lagern und am besten noch am selben Tag verzehren.

Entdeckt worden sein soll das „Kellerkind“ unter den Superfoods im 19. Jahrhundert in Belgien, wo Zichorienwurzeln im Dunkeln in Kellerlöchern von Neuem austrieben. Wo und wie? Da gibt es eine Reihe von Legenden. Keine Legende ist aber, dass sich auch Chicorée blendend mit Käse, gerade mit Hirtenkäse, versteht – im Salat mit filetierten Apfelsinen, auch im Ofen geröstet mit Zitronen. Die zarte Bitternote des Gemüses, die salzige Vollmundigkeit des Käses und die zitrusfrische Säure ergeben ein Super-Trio.

Rote Bete – die tolle Knolle

Zu den heimischen Superfoods gehört auch Rote Bete. Der Farbstoff (Betenrot) in der roten Rübe fängt freie Radikale ab, stärkt das Immunsystem. Außerdem liefert die Knolle Folsäure, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamin C, B und Kalium. Und auch Rote Bete ist eine Käse-Liebhaberin: Sie schmeckt fantastisch in einem Risotto, das mit Hirtenkäse verfeinert ist. Sie verführt in feine Scheiben geschnitten und in ein Honig-Senf-Dressing gehüllt als Carpaccio. Sie begeistert als Salat mit Hirtenkäse, Walnüssen und Basilikumblättern.

Superfood Rote Bete

Blaubeeren – die süßsauren Käsefreunde

Und dann sind da auch noch Blaubeeren. Die machen sich im Winter zugegebenermaßen auch eher aus fernen Ländern auf den Weg in unsere Breitengrade, wachsen im Sommer aber auch in vielen Wäldern oder an Sträuchern kleiner Plantagen. Blaubeeren sind voller gesunder Vitamine und Antioxidantien sowie Mineralstoffe. Auch Folsäure und Mangan, die beim Knochenaufbau unterstützen, sind Teil ihrer Superkräfte. 

Und auch Blaubeeren lieben Käse. Sie ergeben mit Feldsalat, Orangenscheiben und Friesischem Hirtenkäse – der Cremige, vielleicht auch noch mit einigen gehackten Walnüssen überstreuselt, einen fantastischen Salat. Sie verwandeln mit ihrer zarten Säure und milden Süße frisch auf eine Käse-Brotscheibe gelegt, das eh schon Leckere in noch Köstlicheres. Und sie schmecken auch auf einer Scheibe Hirtenkäse mit etwas Honig und Zitronenthymian im Ofen gebacken fantastisch – oder mit dem RÜCKER Grill- und Pfannenkäse, im Trio mit Brombeeren und Himbeeren

Was habt Ihr Euch für dieses Jahr vorgenommen? Welche Kombinationen von heimischen Superfoods mit Käse begeistern Euch? Ich freu mich auf deine Antworten! Per E-Mail, über Facebook oder auf Instagram.

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Insa Rücker

Insa Rücker

Ich bin Insa Rücker, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit meinem Mann Klaus leite ich die Familienmolkerei Rücker.

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