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Rücker ganz nah – Eintauchen in unsere Familienmolkerei

Genießertag für Käsefans: Seit knapp 130 Jahren gibt es unser Unternehmen. Zeit genug, viel Käsereiwissen aufzubauen und eine ganz besondere Unternehmenskultur zu entwickeln. Acht Teilnehmer hat es begeistert!
Genießertag bei der Molkerei Rücker

Wir sind ein Familienunternehmen. Seit 130 Jahren. Als Familie übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeitenden, unsere Milcherzeuger und unsere Produkte. Und wir lieben, was wir tun. Das einmal offen zu zeigen war der Sinn unseres Gewinnspiels „Rücker ganz“ nah.

Käse – eine Leidenschaft

Familienunternehmen haben eine große Stärke – sie werden durch ihre Inhaber über die Generationen hinweg geprägt und entwickeln eine einzigartige Unternehmenskultur. Das ist bei uns nicht anders. Käse – eine Leidenschaft. Dieser Spruch ist bei uns wirklich seit 1890 gelebte Kultur. Schon unser Gründer Eduard war schnell naturgereiftem Tilsiter Holsteiner Art verfallen. Diese Leidenschaft hat sich auch Gustav, Paul und Klaus Rücker übertragen. Nicht zuletzt sogar auf mich als „angeheiratete“ Rücker und Teilhaberin. 

Diese Unternehmenskultur wollten wir mit unserem Gewinnspiel „Rücker ganz nah“ Käse-Genießern erlebbar machen. Gewinnen konnte man einen Tag mit mir. Zunächst ein gemeinsames Frühstück im zauberhaften Auricher Hotel Hochzeitshaus und anschließend eine umfangreiche Werksführung mit anschließender Käseverkostung.

Genießtertage auf norddeutsche Art

Überwältigende Resonanz auf den Genießertag

Die Resonanz war überwältigend: Wir bekamen nicht nur viele Emails, sondern auch ganz liebevoll gebastelte Karten von Menschen, die uns unbedingt kennenlernen wollten. Für mich war das die Bestätigung des Gefühls, dass die Menschen wissen möchten, woher die Produkte kommen, die sie kaufen. Und vor allem, von wem sie gemacht werden.

Ein Treffen auf Augenhöhe

An einem Montag im Juni war es soweit: Acht Genießer, die meisten aus Norddeutschland und ein Ehepaar aus Magdeburg, trudelten ein zum Genießerfrühstück. Ich gebe zu, dass ich nervös war. Schließlich weiß man ja nicht, mit welchen Erwartungen die Menschen kommen. Und mit welchen Fragen. Verstehen sich alle untereinander? Was, wenn keiner etwas sagt? Solche Fragen gehen einem ja Tage vorher schon durch den Kopf. Aber es stellte sich sehr schnell heraus, dass alle Sorgen unnötig waren.

Eine Gewinnerin kam aus Ostfriesland und hatte ihre Freundin aus dem Münsterland mitgebracht. Die Frau aus dem Münsterland erzählte, dass ihr Mann hier öfter angelt. Als sie das erste Mal gemeinsam mit ihrem Mann am Kanal saß, um auf Fische zu warten, grüßten die Menschen alle ihren Mann. „Da hab ich ihn erst mal gefragt, woher er die denn alle kennt.“ Woraufhin er antwortete: „Ich kenne die nicht. Die grüßen einen alle hier so freundlich.“ Damit hatte Ostfriesland ihr Herz erobert. Und mit dieser Geschichte hatte sie meins erobert. Denn genau das zeichnet uns ja aus. 

Die norddeutsche Gelassenheit hat auch ein Paar aus Magdeburg begeistert. Das schöne Wetter tat ihr übriges, aber dass Aurich so schön ist, das hatte keiner erwartet. Die Ostfriesenwitze hängen uns nach…

Die beiden Genießer aus Magdeburg sind Fans unseres Friesischer Hirtenkäse der Cremige. Das ist auch eines meiner Lieblingsprodukte aus unserer Molkerei. Gemeinsam mit dem Chefkoch Peter Lachnicht aus dem Auricher Hochzeitshaus, habe ich bereits seit knapp zehn Jahren etliche Rezepte entwickelt – oder seine Lieblingsrezepte mit dem cremigen Käse nachgekocht. Insofern konnte ich allen Käse-Fans noch ein paar Inspirationen geben. Etwa für den leckeren Käse-Dip Crematziki. Oder auch für seinen sensationellen Käsekuchen mit Friesischer Hirtenkäse der Cremige. 

Vom Käse kamen wir zu unseren Produkten und der Tatsache, dass wir bereits seit über 40 Jahren Hirtenkäse herstellen und einer von wenigen Herstellern dieser Spezialität überhaupt in Europa sind. Darüber war die Gewinnerin aus Ostfriesland ganz überrascht, denn sie kauft unsere Produkte vor allem bei uns im Auricher Käseladen: „Ich komme jede Woche hierher nach Aurich, um Ihre Sahne und Butter zu kaufen. Die ist ja so unvergleichlich lecker.“ Die tagesfrische Küstenbauernbutter kannten alle anderen Gewinnspielteilnehmer natürlich nicht. An die Butter hatten wir leider auch für unser Genießerfrühstück nicht gedacht.  

Also sagte ich zu meinem Kollegen, dass er bitte mal in der Produktion anrufen solle, ob wir 2 Kilogramm Butter extra abgefüllt kriegen könnten. Damit die Gewinner bitte noch lose Butter mit nach Hause nehmen könnten. Einer der Teilnehmer staunte: „Das sind aber kurze Wege hier bei Ihnen. Da merkt man das Familienunternehmen aber.“ Das sind die Momente, in denen auch mir das wieder klar wird. Ja, kurze Wege zeichnen uns auch. Und ein gutes Miteinander. 

Als wir von der Stadt Richtung Werk fuhren, merkte ich, dass die Käsefans etwas überrascht waren: Von der Straße aus gesehen sieht man im Wesentlichen viele hübsche Backsteinhäuser und eine Milchannahme sowie einige Türme. Die gewachsene Struktur haben wir bewusst so stehengelassen. Schließlich befindet sich die Molkerei in Stadtnähe und da würde es stören, wenn Industriebauten hervorragen. Wir haben auch die Führung genau dort begonnen, an den hübschen Backsteinhäusern. 

Von da haben wir uns immer weitergearbeitet, bis wir dann im hinteren Bereich des Werksgeländes vor einer großen Halle standen. Mein geschätzter Kollege Ralf Hartmanns, der sehr geduldig nicht nur alle Prozesse, sondern auch alle Qualitätskontrollen erklärte, sah die Überraschung und sagte: „Wenn man die Molkerei von vorne sieht, würde man nie denken, dass sich dahinter noch so viel verbirgt. Dieses Understatement zeichnet das Unternehmen Rücker aus“, sagte Herr Hartmanns. Unabgesprochen sagte er das. Ja, wir kennen uns alle doch recht gut. Und wir denken alle recht ähnlich: Die Mannschaft ist Teil der Familie Rücker. 

Bei der anschließenden Verkostung nutzten wir noch mal die Gelegenheit, die Genießer zu Wort kommen zu lassen. Wir haben viele spannende Meinungen zu unseren Produkten erhalten, zu Verpackungen und auch zur Kommunikation. Ein Austausch auf Augenhöhe, für beide Seiten befruchtend.

Natürlich hatten wir die Butter noch für alle besorgt. Ein Käsepaket, die Chronik und unser schönes RÜCKER-Reifebrett gab es natürlich auch. Einhellige Meinung der Teilnehmer am Genießertag: Nun müssen wir noch dafür sorgen, dass unsere Marke bekannter wird. Von Familienunternehmen wie Rücker würden sie viel öfter kaufen.

Zum Schluss drückte mir eine Dame noch einen Glücksbringer in die Hand: Für Ihre Familie und Sie alles Gute. Da wusste ich: Den Genießertag werden wir wiederholen. 

Zu Gast bei Insa Rücker

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Insa Rücker

Insa Rücker

Ich bin Insa Rücker, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit meinem Mann Klaus leite ich die Familienmolkerei Rücker.

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