fbpx

24 Tage voller Überraschungen: Der DIY-Adventskalender von RÜCKER

Adventskalender zum Basteln

Wie fülle ich die Adventskalender? Die klassische Frage im November, nicht nur für Mütter. In diesem Jahr habe ich mir Inspiration bei einer Expertin geholt: Conny Geerken aus Dünsen, Autorin des zauberhaften DIY-Blogs ‘smillas wohngefühl’. Conny hat sich viele Gedanken gemacht und etliche Ideen ausprobiert. Eine gefiel mir mit Abstand am besten: Ein unkomplizierter Upcycling-Adventskalender. Mit gleich mehreren Vorteilen: Er ist einfach zu basteln. Er lässt sich jedes Jahr wieder verwenden – also eine Upcycling-Idee inklusive Recyclingpotenzial. Und er kostet kaum etwas. Drei gute Gründe also Connys Idee nachzumachen.

Wir starten in den November, Weihnachten steht vor der Tür – der Termin ‘DIY-Adventskalender starten’ poppt im Kalender auf. Und jedes Mal der Vorsatz: Es soll etwas Besonderes für die Lieben werden, bloß kein 0815-Kalender. Doch mit diesem hohen Anspruch ist das Projekt oft auch schon wieder gestorben, denn die zündende Idee fehlt. Klar, dass deshalb viele lieber gleich einen Schoko-Kalender kaufen. Oder viel Geld für einen Spielzeug-Kalender ausgeben. Was bei Kindern allerdings schnell Konkurrenzkampf bedeutet, wenn sie Tag für Tag ihr neues Spielzeug vergleichen. Da wird aus einer schönen Tradition schnell etwas Stressiges. 

Besonderes an den Sonntagen

Deshalb gibt es bei uns ganz klassisch einen von mir selbst gemachten Adventskalender für die ganze Familie. Die Geschenke stecke ich in einen wunderschönen Weihnachtswichtel mit 24 Taschen. Der Wichtel kommt jedes Jahr zum Einsatz, eine richtige Tradition also. Mit der Füllung mache ich es mir eher einfach: An einem Tag gibt es etwas Süßes, am nächsten Vitamine für Kinder, mal einen Beutel Adventstee. Oder ich stecke etwas in die Tasche, das meine Lieben sowieso brauchen: Stifte, eine neue Brotdose, ein Paar Socken – was mir so einfällt. An den vier Adventssonntagen allerdings gibt es  etwas Besonderes: Einen Kinogutschein oder einen gemeinsamen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. 

Gemeinsame Zeit beim Vorlese-Abend

Apropos Buch: Was es bei uns jeden Abend im Advent gibt, und das finde ich persönlich genauso schön wie den DIY-Adventskalender, das ist ein Kapitel aus dem Kinderbuch-Klassiker Schnüpperle. Meine Tochter, die Jüngste in der Familie, liebt die Geschichten um den kleinen Jungen ganz besonders. Auch meine beiden Jungs hören noch immer zu, wie Schnüpperle jeden Tag in der Adventszeit ein neues Abenteuer erlebt. Und das, obwohl sie für das Buch eigentlich schon zu alt sind. Aber kann man zu alt sein für Schnüpperle?

Meist lese ich an den Adventsabenden auch andere Weihnachtsgeschichten vor, damit für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei ist. Für mich ist das Vorlesen ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Ein Ritual aus meiner eigenen Kindheit, das ich meinen Kindern weiter vermitteln will. Die Gemeinsamkeit und Gemütlichkeit, die intensive Zeit miteinander, die besinnliche Stimmung in der Familie – das alles ist für Kinder viel wichtiger als sie an Heiligabend mit Geschenken zu überhäufen.

In diesem Jahr macht unser Wichtel eine Pause. Denn Bloggerin Conny von ‘smillas wohngefühl’ hat mir eine tolle Idee für einen DIY- Adventskalender geliefert: Ein Kalender aus Verpackungsmaterialien, der sich jedes Jahr wieder befüllen lässt. Upcycling mit Recycling-Potenzial – ungewöhnlich und überzeugend, finde ich.

So bastelst du Connys DIY-Adventskalender

Schritt 1

Du brauchst 23 leere Gläser mit Schraubverschluss und ein Glas Marmelade. Denn ein Geschenk ist ein Glas leckere Marmelade – so kommst du auf insgesamt 24 Gläser. Am besten sammelst du über das Jahr hinweg leere Gläser. Wir haben gut gereinigte Gläser des RÜCKER Friesischer Hirtenkäse Salatwürfel genommen. Für Upcyling-Ideen sind die einfach perfekt.

Schritt 2

Schablonen für den DIY-Adventskalender vorbereiten: Wir haben hier einen Download, wo du Etiketten für die Schraubdeckel der Gläser herunterladen kannst. Du druckst die Schablonen einfach auf selbstklebendes Etikettenpapier und gestaltest sie, wie es dir gefällt: Mit Stempeln, mit Stiften, bekleben, bemalen – hier kannst du deine kreativen Ideen ausleben

Schritt 3

Schablonen auf die Deckel kleben.

Schritt 4

Gläser dekorieren: Du kannst die Gläser außerdem mit Weihnachtsmotiven oder Kunstschnee besprühen oder mit Fenstermalfarben verzieren. Auch kannst du Holzwolle oder Zeitungspapier hineinlegen, damit die Geschenke nicht gleich zu erkennen sind.

Schritt 5

Geschenke füllen:  Das interessiert dich garantiert auch sehr – was steckt in Connys DIY-Adventskalender? Eigentlich ist es ein Geheimnis. Außerdem will natürlich jeder seine Lieben mit individuell ausgewählten Geschenken überraschen.  Du weißt ja am besten, was deine Lieben mögen. Hier ein Auszug: Marzipankugeln, Plätzchen, Tee,  kleine Weihnachtsanhänger. Als besonderes Highlight – das im wahrsten Sinne des Wortes – hat Conny aus einem der leeren Gläser ein Windlicht gebastelt.

Die Anleitung für das Windlicht

Aus Klebefolie Sterne ausschneiden und auf das Glas kleben. Dann den obereren Glasrand sauber mit Malerkrepp abkleben
Das Glas besprühen: Am besten machst du diesen Schritt draußen, auf der Terrasse oder dem Balkon. Zunächst legst du den Arbeitsbereich mit Zeitungspapier aus. Dann stellst du das Glas kopfüber auf das Papier. Nun besprühst du es gleichmäßig mit Sprühfarbe. Oder mit Kreidefarbenspray, das gibt dem Glas eine matte Optik
Das Glas gründlich trocknen lassen, die Klebesterne vorsichtig abziehen, ein Teelicht hinein stellen – fertig

Welche Ideen hast du für einen DIY-Adventskalender? Woraus bastelst du den Kalender? Womit füllst du ihn? Wie immer freue ich mich über deine Ideen, Tipps und Vorschläge! Per E-Mail, auf Facebook oder Instagram.

Teile diesen Beitrag

1 Kommentar zu „24 Tage voller Überraschungen: Der DIY-Adventskalender von RÜCKER“

  1. Tolle Idee, die schönen Gläser wieder zu verwenden! Und Smilla folge ich schon lange, sie hat zauberhafte Ideen, macht großartige Fotos und inspiriert das Diy-Herz! Toll, dass ihr zusammen kooperiert!!!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren

Insa Rücker

Insa Rücker

Ich bin Insa Rücker, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit meinem Mann Klaus leite ich die Familienmolkerei Rücker.

Finde mich auch hier

Logo Flaschenpost

Anmeldung zum Newsletter

Sei zuerst informiert!

Erfahre als Erste von unseren attraktiven Gewinnspielen, geling-frischen Rezeptideen mit RÜCKER Käse, und von ganz persönlichen Einblicken in unser 130 Jahre altes Familienunternehmen. Melde dich gleich an.

Scroll to Top